How to blog: Wie plant man zu schreiben?

Wie plant man eigentlich einen Blogpost und was ist bei einer Schreibblockade zu tun? Diese und viele weitere Fragen rund um das Thema Texten beantworte ich euch in diesem Beitrag. 

Da ich selbst im Journalismus tätig bin, nebenberuflich für diverse Blogs und Website schreibe und berufsbegleitend Content Strategy studiere, ist das Verfassen von Texten aus meinem täglichen Leben nicht wegzudenken.

Reflection-in-Action

Wie also schreibt man einen guten Text? Als Beispiel dafür möchte ich meine Blogposts heranziehen, da diese natürlich nochmals andere Kriterien erfüllen als journalistische Texte: einerseits bin ich hier weder an Thema noch Umfang gebunden und außerdem ist die Zielgruppe dieser Blogposts viel eingeschränkter, als es etwa bei einer Zeitung der Fall ist. 

Der Prozess beim Texten

Meine Herangehensweise würde ich beim Bloggen wie folgt beschreiben:

Themenfindung 

Alles fällt und steht natürlich mit dem richtigen Thema. Ich höre hier immer meinen Journalismus-Vortragend im Hinterkopf, der einfach bei jedem Themenvorschlag fragte: „Ja, aber wo ist da die Geschichte?“ Es ist wichtig, Inhalte aus einem bestimmten Augenwinkel zu beleuchten, denn von allgemeinen Texten zu einem x-beliebigen Thema hat die Welt wahrlich genug. Deshalb achte ich immer besonders darauf, dass meine Blogposts ein spezielles Thema abdecken – bestenfalls natürlich ein Thema, für das ich brenne. 

Gliederung

Ich schreibe niemals einfach so darauf los. Aus Erfahrung weiß ich, dass man früher oder später ins Stocken gerät und eventuell den gesamten Text noch einmal umschmeißen muss. Daher lege ich immer vorab meine Gliederung der Absätze fest und verfasse meine Zwischenüberschriften. Diese dienen im ersten Schritt natürlich nur als Arbeitstitel, aber es ist wichtig, sich an einem Gerüst orientieren zu können. 

Absätze

Sobald mir also zu einem Absatz etwas einfällt, schreibe ich darauf los. Es gibt nichts schlimmeres, als die „Schreibwut“ in dem Moment nicht auszunutzen. Ich schreibe meist meinen Post in einem durch und arbeite anschließend – oft auch am nächsten Tag – noch einmal über den ganzen Text drüber. 

Die Bildsprache

In Zeiten von Social Media und Co. geht der beste Text oft unter, wenn dieser nicht entsprechend bebildert ist und sofort die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Dementsprechend viel Zeit investiere ich auch in die Bildersuche und überlege mir schon während dem Schreiben, welche Fotos oder Videos ich für den Blogpost verwenden möchte. 

Hindernisse

Schreiben ist anstrengend, Schreiben erfordert Konzentration und Schreiben braucht Zeit. Es gibt oft Zeiten, in denen man eine halbe Stunde an einem Absatz sitzt, einfach weil man sich nicht konzentrieren kann. Ich rate dazu, in solchen Momenten das Notebook zuzuklappen und sich zu einem späteren Zeitpunkt nochmals an den Text zu setzen. Es gibt nichts frustrierenderes als eine Schreibblockade, vor allem, weil diese einem unnötig viel Zeit raubt. 

Die Kunst

Nachdem das Texten sozusagen mein Job ist, habe ich natürlich auch Ansprüche an meine Werke, vor allem wenn diese öffentlich einsichtbar sind. Ich veröffentliche demnach nur Texte, mit denen ich wirklich 100% zufrieden bin und das sollte wirklich jeder Blogger, jeder Student und auch jedes Unternehmen so machen. Texte im Web sind sozusagen dein Portfolio und man schuldet es den Lesern, diese so gut wie möglich aufzubereiten. 

Veröffentlicht in: COS

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