E-Learning, Homeoffice und Co. – so funktioniert’s

Webinare sparen nicht nur Zeit, sondern schonen auch die Umwelt. Gerade in Zeiten von COVID-19 sollte sich wirklich jeder mit dieser Methode vertraut machen.

Der Coronavirus schränkt unser soziales Miteinander derzeit extrem ein. Eine Verbesserung der Situation ist momentan nicht in Sicht. Erst gestern wurde verkündet, dass auch Universitäten und Fachhochschulen in Österreich bis auf Weiteres auf sogenanntes ‚Fernstudium‘ umstellen.

Doch wie kann die Wissensvermittlung online gelingen? Und welche Möglichkeit haben Firmen und Arbeitnehmer, die von einen auf den anderen Tag auf Homeoffice umstellen müssen?

How to … online

Ich habe den großen Vorteil, dass mich mein Masterstudium Content Strategie an der FH Joanneum seit fast zwei Jahren perfekt auf den Online-Betrieb vorbereitet hat. Ein Großteil der Kurse wird hier mittels Online-Sessions abgehalten. Für Außenstehende ist das meist schwer zu verstehen, jedoch können diese Einheiten durchaus interaktiv gestaltet werden und unterscheiden sich mit ein bisschen Kreativität kaum von Präsenzeinheiten. Der große Vorteil: die Teilnehmer können quasi von überall zugeschalten werden – egal ob vom Strand, dem Bus oder dem Krankenbett.

Das 1 x 1 für Webinare

Es gibt unterschiedliche Programme und Tools, die für die Abhaltung von Webinaren eingesetzt werden können. An der FH Joanneum arbeiten wir mit Zoom – ein bewährtes System, das viele Vorzüge mit sich bringt. Ich fasse euch die Möglichkeiten einer Online-Session in ein paar Stichpunkten zusammen, damit ihr euch eine solche besser vorstellen könnt:

  • Webinare werden von einem Host organisiert, dieser kann die Sessions auch aufzeichnen und mit nicht-anwesenden Personen zu einem späteren Zeitpunkt teilen.
  • Der Bildschirm kann geteilt werden: so können Präsentationen, Videos und Webseiten sowohl vom Vortragenden, als auch von den Teilnehmern gezeigt werden.
  • Alle Anwesenden haben die Möglichkeit, mit Video und/oder Ton dabei zu sein. Wenn einer spricht, sollten alle anderen ihr Mikrofon stumm geschalten haben.
  • Es gibt auch die Möglichkeit, die Gruppe in einer Einheit zu „teilen“. Bei Zoom können sogenannte Breakout-Rooms erstellt werden, in denen z.B. Teamarbeiten während der Einheit durchgeführt werden.
  • Sollte das Mikrofon nicht funktionieren, gibt es auch einen Chat, der parallel dazu (etwa für Fragen) bespielt werden kann.
  • Auch Funktionen wie Abstimmungen sind direkt im Webinar möglich.
  • Die Smartphone-App erlaubt eine uneingeschränkte Teilnahme an den Online-Kursen oder -Besprechung.

Neben Zoom gibt es natürlich auch noch weitere Anbieter für Online-Meetings – beispielsweise GoToMeeting. Weitere Angebote im Vergleich findet ihr hier.

Remote Work

Wie oben beschrieben, können dadurch Meetings sowie Vorlesungen ohne massive Einschränkungen durchgeführt werden. Ein paar Besonderheiten gilt es jedoch zu beachten, wie etwa die Stimmung der Teilnehmer oder die Konzentration. In einem Beitrag zum Thema „how to rock e-learnings“ hat Paul (ebenfalls Student der Content Strategie) wichtige Tipps zusammengefasst, die vor allem die Disziplin betreffen.

Neben Tools für Webinare sollten vor allem Unternehmen sich auch ein geeignetes Kommunikationstool für den Ernstfall überlegen und die MitarbeiterInnen schon vorab daran gewöhnen. Dafür kann entweder ein internes System verwendet werden, oder man nutzt bewährte Programme, wie etwa Slack. Hier haben Betriebe die Möglichkeit, verschiedene Channels für unterschiedliche Projekte oder Teams einzurichten und so auch im Falle der Quarantäne effizient kommunizieren.

Die Möglichkeiten, online miteinander zu kommunizieren sind heutzutage glücklicherweise fast uneingeschränkt und die Nutzung von neuen Tools und Programmen kann den Arbeits- bzw. Studentenalltag auch in weniger turbulenten Zeiten enorm vereinfachen.

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